über mich

Mein Name ist Daniela Lupschina und das ist die Geschichte, wie ich zur Medialität gekommen bin:

 

Da sassen wir also wieder in unserer Küche, haben gezeichnet und uns über Gott und die Welt unterhalten. „Das Leben auf der Erde ist eine Reise. Wir kommen und irgendwann werden wir auch wieder gehen“ erzähltest du mir. „Für die, die bleiben ist der Abschied immer schwer. Für die, die gehen bestimmt auch, doch bleiben sie immer bei ihren Lieben. Ich „spüre es““, meintest du, „es ist noch gar nicht allzu lange her, da ist mein Vater von uns gegangen.“ „Bist du traurig?“ fragte ich, obwohl ich die Antwort längst in seinen Augen ablesen konnte. „Ja.“ war seine kurze Antwort. „Irgendwann werde auch ich gehen, aber ich verspreche dir, immer bei dir zu sein.“

So waren die Abende, wenn wir zwei alleine waren. Es mag nicht alltäglich sein, dass sich ein Vater mit seiner knapp fünfjährigen Tochter über solche Themen unterhält. Ob es wohl eine Art Vorbereitung auf mein Leben sein sollte? Denn schon bald sollte mein „Ponyhof-Sorgenlos-Leben“ ein Ende haben.

 

In der schwierigen Zeit habe ich mich intensiv mit dem Sinn des Lebens, dem Tod aber auch mit Religion auseinandergesetzt und durfte meine ersten Erfahrungen mit dem Jenseits machen.

 

12 Jahre später war er da, der verregnete Sonntag im April. Schon beim Erwachen spürte ich, dass etwas anders war, als bisher. Unendlich traurig, verzweifelt, ja sogar wütend musste ich zur Kenntnis nehmen, dass du am frühen Morgen von uns gegangen bist.

 

War es das schlechte Gewissen, dass ich bei deinem letzten Atemzug nicht dabei war oder der harte Aufprall in der Realität? Egal, jedenfalls wollte ich von nun an weder mit dem Tod noch mit Verstorbenen etwas zu tun haben.

 

Zusammen mit meiner mittlerweile kleinen Familie habe ich unser neues, altes Haus bezogen, als sich wie aus dem Nichts wieder Verstorbene bei mir meldeten. „Ja gut, dann ist es halt so“ habe ich mir gedacht.

Bis zu dem Tag, als du plötzlich bei mir warst. Du hast mir geraten, ich solle meine Augen öffnen und mich mit der medialen Arbeit auseinandersetzen.

Hatte ich nicht neulich ein Inserat für ein intensiv Seminar über mediale Arbeit gesehen? Gesucht, gefunden angemeldet. Die Enttäuschung war gross, als es bereits ausgebucht war. Einige Tage vor dem Seminar habe ich ein Mail erhalten, dass jemand abgesagt habe und ich nun doch teilnehmen könne. „Dann muss es wohl wirklich so sein“ habe ich mir gedacht und habe mich voller Spannung auf den Weg gemacht.

Die beiden Tage haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die Erfahrungen, die ich machen durfte, waren überwältigend und sofort war mir klar, „das ist mein Weg“. Als am Ende darauf hingewiesen wurde, schon bald eine insgesamt zweijährige professionelle Ausbildung starten würde, war der Fall sofort klar.

 

Nun sitze ich hier und schreibe den Text über meinen bisherigen medialen Weg. Ein Weg mit Höhen und Tiefen, der ohne die Unterstützung meiner Liebsten nicht möglich gewesen wäre. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

 

Für mich beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt: ab Januar 2019 biete ich meine medialen Fähigkeiten für Interessierte an und ich würde mich sehr freuen, auch Sie schon bald bei „Schilus-Ruum“ begrüssen zu dürfen.